Die Krise der US-Immobilienwirtschaft ist eine ungemeine Katastrophe für jeden,
der sich in Immobiienfonds bislang einigermaßen sicher aufgehoben gefühlt hatte.
Die Krise des Immobilienfonds der Deutschen Bank im Jahr 2006 war dagegen überschaubar
und betraf nur das Mißmanagement einer Bank - hier steht die Zukunft einer ganzen
Branche auf dem Spiel. Und natürlich das Geld der Anleger.
Die ersten Auswirkungen auf Deutschland, und damit deutsche Anleger, waren die schlecht
abgesicherten Hypothekenkredite, mit denen die IKB Spekulativ das Geld ihrer Anleger
investiert hatte. Die IKB hatte von anderen Banken erhebliche Kredite bereitgestellt
bekommen, um die Krise abwenden zu können. Auch die KfW, die staatliche kreditanstalt
für Wiederaufbau, wäre bei einer Pleite der IKB in erhebliche Schwierigkeiten geraten,
ist die KfW doch an der IKB beteiligt.
Das eine Bank, die eigentlich als Geschäftszweck die Finanzierung von mittelständischen
Unternehmen hat, in derart spekulative Hypothekenkredite investiert, ist ein schlechtes
Zeichen für alle Anleger. Wenn man sich auf die unternehmerische Führung einer großen
Bank nicht verlassen kann, wem soll man dann sein Geld anvertrauen? Die Krise zieht
mittlerweile eine große Welle an Fondsschließungen nach sich, die sich auf die betroffenen
Anleger mit erheblichen Verlusten auswirken können.
Wenn Sie sich selbst mit den Gedanken tragen, Immobilienfonds ins Portfolio zu legen,
sollten Sie unbedingt auf die hierin enthaltenen Risiken achten:
- Selbst die Deutsche Bank hatte schon erhebliche Probleme mit Immobilienfonds
- Die IKB wäre um ein Haar in die Pleite gerutscht
- Bei einer Pleite der IKB wäre das gesamte Deutsche Bankensystem zerbrochen
Investieren Sie lieber in Mischformen, in
Investmentfonds, Aktienfonds oder
Geldmarktfonds.
Die Risiken sind überschaubarer und Ihr Geld damit sicherer.